Tandemmotoren

 

Aufgabenstellung

Bei Tandemantrieben verfügt nur der hintere Motor über ein freies Wellenende, an welchem ein Drehgeber angebaut werden kann. Zur Synchronisierung im Tandem-Betrieb bzw. als Motor-Feedback im Single-Betrieb (entkuppelte Fahrweise) wird jedoch auch vom vorderen Motor ein Drehzahlsignal benötigt. Häufig wird dieses von einem über Zahnriemen angetriebenen Drehgeber erzeugt, wobei die typischen Nachteile von Riemenantrieben (Spannung, Ausrichtung, Verschleiß, etc.) die Signalqualität negativ beeinflussen und zu erhöhtem Wartungsaufwand führen. Die bessere Lösung ist ein spezieller Drehgeber, der direkt auf der Welle des vorderen Motors angebaut werden kann, ohne die Tandem-Motoren trennen zu müssen.

 

Hübner Lösung

Für den Drehgeber-Anbau ohne Verwendung eines freien Wellenendes setzt Johannes Hübner Giessen lagerlose magnetische Drehgeber MAG-G ein, die aus Halbschalen bestehen und somit nachträglich an beliebiger Stelle einer drehenden Welle angebaut werden können. Durch eine versetzte Bauweise der 2+2 Halbschalen ist die Konstruktion für hohe Fliehkräfte und schnelle Reversiervorgänge geeignet. Die lagerlose Ausführung bietet Schutz vor Wellenströmen, ist verschleißfrei und auch für große Wellendurchmesser geeignet. Durch die schmale Baubreite von nur 30 mm lässt sich das MAG-G-System problemlos integrieren.

 

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