Koepe-Fördermaschine

 

Aufgabenstellung

An einer Koepe-Fördermaschine soll die Genauigkeit der Drehzahlregelung verbessert werden. Die Auflösung der bestehenden induktiven Zahnradabtastung reicht dafür nicht mehr aus, so dass ein neues Sensorsystem gesucht wird. Beim Koepe-Prinzip dreht sich die Treibscheibe um eine feststehende Achse. Daher kann die Maßverkörperung des drehzahlmessenden Sensors nicht wie bei einer Trommelfördermaschine an einer drehenden Welle angebaut werden. Die Aufgabenstellung wird zusätzlich dadurch erschwert, dass die Treibscheibe eine Rundlauf-Ungenauigkeit (Exzentrizität) von mehreren Millimetern hat, die durch das Messsystem kompensiert werden muss. 

 

Hübner Lösung

Es wurde ein exakt zur Anwendung passendes Drehgeber-system entwickelt. Dieses besteht aus einem Polrad mit 1300 mm Durchmesser und magnetischer Maßverkörpe-rung. Das Polrad ist als geteilte Konstruktion mit zwei Hälften ausgeführt, um die Montage entscheidend zu vereinfachen. Die beiden Polrad-Hälften sind präzise auf einem ebenfalls geteilten Adapterring verschraubt, der an der Treibscheibe befestigt ist. Die Sensorik befindet sich gut geschützt in einem Abtastkopf, der mit einer speziellen Halterung am feststehenden Teil der Fördermaschine befestigt ist. Das Messsystem ist auf maximalen Abstand zwischen Polrad und Abtastkopf optimiert und liefert 2460 Rechteck-Impulse pro Umdrehung.

 

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