Das sagt unser Nachwuchs über Hübner Giessen

Marvin Limbacher

Alter: 23
Ausbildung: Industriekaufmann
Dauer: 2,5 Jahre
Abschluss: Januar 2020

 

Marvin Limbacher im Interview

Marvin Limbacher (23 Jahre) hat im Januar 2020 seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Hübner Gießen erfolgreich abgeschlossen. Und er ist bei uns geblieben – als Mitarbeiter im Vertrieb. Dafür gibt es drei einfache Gründe: Spannende Aufgaben, ein tolles Team und ein Jobangebot in seiner Lieblingsabteilung.

Wie war der Start in die Ausbildung für dich?

Das war schon eine ganz schöne Umstellung im Vergleich zur Schule. Ich hatte an zwei Tagen in der Woche jeweils sechs Stunden Berufsschule. An den anderen drei Tagen habe ich Vollzeit in der Firma gearbeitet. Im ersten Monat war ich in der Fertigungsabteilung. Da habe ich erstmal gelernt, welche Produkte Hübner eigentlich herstellt. Das war super als Einstieg, denn dadurch konnte ich später vieles besser verstehen.

Was hat Dir während der Ausbildung besonders gefallen?

Ich fand das Ausbilderteam super und dass ich in der Ausbildung alle Abteilungen durchlaufen habe. Ich war im Einkauf und im Vertrieb, in der Entwicklung und in der Produktion und habe das Marketing und die Finanzbuchhaltung kennengelernt. Auch mit den anderen Auszubildenden haben wir einiges unternommen. Und natürlich die ermäßigte Mitgliedschaft im Fitness-Studio fand ich gut.

Warum bleibst Du bei Hübner Giessen?

Mir hat die Ausbildung von Anfang an viel Spaß gemacht und ich hatte viele Freiheiten. Im letzten Ausbildungsjahr konnte ich dann nochmal fünf Monate in meiner Lieblingsabteilung arbeiten. Mit den Kollegen im Vertrieb komme ich super zurecht. Als mein Chef mir dann eine Stelle im Vertriebs-Innendienst angeboten hat, habe ich sofort ja gesagt. Und jetzt habe ich schon eine ganze Menge Verantwortung: Ich erstelle Angebote, betreue unsere Kunden und bin ein fester Bestandteil vom Team.

Mirco Stanzel

Alter: 23
Studium: Systems Engineering - Fachrichtung Maschinenbau (Master) 
Dauer: 2 Jahre 
Abschluss: Juli 2020

Mirco Stanzel im Interview

Mirco Stanzel (23 Jahre) hat im Juli 2020 sein duales Studium Master of Engineering Fachrichtung Systems Engineering Maschinenbau bei Hübner Giessen erfolgreich abgeschlossen. Auch nach seinem abgeschlossenen Studium bleibt er uns erhalten. Stanzel wird auch in Zukunft an spannenden Projekten in der Konstruktion und Entwicklung arbeiten. 

Mirco, du hast schon einen dualen Bachelor-Studiengang bei Hübner Giessen absolviert. Was sind die Unterschiede zum Master?

Neben fachlichen Unterschieden bestehen auch organisatorische Unterschiede. Fachlich baut das Studium weitestgehend auf die Inhalte im Bachelor auf. Natürlich gibt es auch ganz neue Themengebiete, die erst im Master behandelt werden. Vor allem Kompetenzen in dem Gebiet Forschung und Entwicklung komplexer technischer Systeme werden erweitert und vertieft.

Organisatorisch sind die Masterstudiengänge von StudiumPlus berufsbegleitend aufgebaut. Das bedeutet, dass sich, anders als im dualen Bachelor-Studium, Vorlesungszeit und Praxisphasen im Unternehmen nicht abwechseln, sondern parallel stattfinden. Im Bachelor finden die Praxisphasen während der Semesterferien statt und während des Semesters befindet man sich vollzeitig in der Hochschule. Im Master verzahnen sich Vorlesung, Praxisphasen und Berufsalltag miteinander. Meistens finden das ganze Jahr über alle zwei Wochen donnerstags, freitags und samstags Vorlesungen statt, während man an den restlichen Tagen im Unternehmen seinem Beruf nachgeht und für das Studium die Inhalte der Praxisphasen bearbeitet.

(Wenn Sie mehr über das Bachelor Studium von Mirco Stanzel erfahren wollen, lesen Sie gerne sein Interview auf ausbildung.de)

Welche Aufgaben hattest du während deinen Praxisphasen bei Hübner Giessen?

Während des Masterstudiums habe ich insgesamt drei Projekte bearbeitet, zwei davon für die Praxisphasen und eins für die Masterthesis. Alle Projekte wurden in Zusammenarbeit mit Hübner Giessen ausgesucht, sodass die Themen sowohl für mich interessant, als auch für die Firma von Nutzen waren. Dadurch konnte ich mich auch mit den Praxisarbeiten in die Firma integrieren. Die Projekte haben zu meinen Aufgaben gepasst, die ich im Berufsalltag in der Entwicklungsabteilung von Hübner habe.

Beispielsweise habe ich mich im Master während meiner ersten Praxisphase mit der Zustandsüberwachung von Wälzlagern auf Basis von Berechnungsmodellen beschäftigt. Während meiner Masterthesis habe ich die Lagerzustandsüberwachung mit Messtechnik wie Schwingungs- und Akustikmessungen genauer betrachtet und die Messverfahren miteinander verglichen.

Im Bachelor-Studium konnte ich mich unter anderem mit der Fertigungsprozessanalyse eines optischen Drehgebers beschäftigen und so die Abläufe in der Firma besser verstehen und kennenlernen. Außerdem konnte ich einen Beitrag dazu leisten, Abläufe in der Firma zu verbessern. Aber auch mit für den Maschinenbau typischen Themen konnte ich mich während der Praxisphasen auseinandersetzten. Dazu gehörten z. B. die Schwingungsoptimierung von Adapterwellen oder die Entwicklung und Konstruktion eines Lagerprüfstands.

Wie stellst du Dir deine berufliche Zukunft mit deinem abgeschlossenen Master vor?

Als Masterabsolvent hat man beruflich natürlich viele Möglichkeiten. Für mich ist besonders die Entwicklung, Konstruktion, Berechnung und Verifikation von Maschinen interessant. Diese Möglichkeiten bietet mir Hübner Giessen in meiner Stelle und in diesem Bereich möchte ich gerne auch tätig bleiben. Auch die mittlerweile präsenten Themen wie Industrie 4.0 spielen in meinem Berufsalltag eine Rolle, denen ich gerne weiter nachgehen möchte.

Welche Tipps würdest du den nächsten dualen Studenten geben?

Wichtig für ein duales Studium ist vor allem die Begeisterung an dem, was man erlernen möchte. Dann gehen die Klausurvorbereitungen und auch die Praxisphasen in der Firma leicht von der Hand. Deswegen ist es besonders wichtig, sich vorher gut zu überlegen, welchen Studiengang man studieren möchte.

Warum ist deiner Meinung nach ein duales Studium bei Hübner Giessen genau die richtige Entscheidung?

Da bei einem dualen Studium die Inhalte der Praxisphasen maßgeblich von der Firma abhängen, nimmt sie einen bedeutenden Einfluss auf die praxisbezogenen Themenschwerpunkte des Studiums. Bei der Auswahl der Themen für die Praxisarbeiten hat die Zusammenarbeit mit der Firma besonders gut funktioniert. Es wurden unterschiedliche Themen vorgeschlagen, von denen ich meinen Favoriten wählen durfte. So konnte ich die Praxis für mich besonders interessant gestalten und gleichzeitig eine für die Firma wichtige Aufgabe erledigen.